neuseelandbilder.com » Reisebericht Neuseeland: Ankunft in Auckland

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Reisebericht Neuseeland

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Sa 14
Okt

Jetlag in Auckland, Fahrzeugübergabe bei Britz und eine Nacht vor Foodtown

7 h später landen wir in Brisbane, Australien. Hier ist es sonnig und wir sind aufgedreht, nur noch einmal starten und landen, dann sind wir in Neuseeland! Nach 4 Starts, 4 Landungen und 29 Stunden (davon 24 h Flug und 5 h Flughafen-Aufenthalte) haben wir den Time Warp geschafft und kommen um 2.15 pm völlig verstrahlt in Auckland an. Da wir im Flugzeug keine NZ Arrival Card bekommen haben, füllen wir diese am Flughafen aus, bevor wir durch den Zoll gehen. Die Kontrollen sind zum Glück nicht so streng wie erwartet. Wir kommen zügig durch trotz Zelt und Hiking Boots, die wir extra obenauf gepackt haben, und werden lediglich nach deren Zustand gefragt. Es wird weder etwas ausgepackt noch desinfiziert. Nun müssen wir "nur noch" unseren Campervan abholen ;-)

Laut Reisebüro sollte uns ein Mitarbeiter von Britz mit einem Namensschild bei den Arrivals abholen. Dort stehen sehr viele Leute mit Schildern, aber niemand für uns. Ich versuche Britz via Handy zu erreichen, doch irgendetwas funktioniert nicht. Wir nutzen die Zeit um uns den New Zealand Road Atlas zu besorgen und wechseln am Schalter der New Zealand Bank die ersten Euros in NZ Dollars. Immer noch nichts. Zum Glück ist der Flughafen recht klein und übersichtlich, ich gehe raus, sehe auch dort niemanden, um dann in Erfahrung zu bringen, dass Britz einen eigenen Schalter im Flughafen hat, haha. Gleich soll uns draussen ein Bus abholen, der uns zum Fahrzeugdepot bringt. Das klappt dann auch.

Bei Britz müssen wir dann wieder warten, als nächstes kommt der leidige Papierkram. Unser Guide hat einen starken Slang und nimmt keine Rücksicht auf unsere Bitte etwas langsamer zu reden, will uns eine Zusatzversicherung aufquatschen, obwohl schon beim Buchen geklärt wurde, dass wir keine wollen; auch das noch in unserem Zustand. Bei der Wagenübergabe fällt uns das Gesicht wohl nur nicht runter, weil wir zu müde sind. Den Britz Elite hatten wir uns anders vorgestellt, im Prospekt wirkte er viel komfortabler und gemütlicher. Dieses Fahrzeug ist zusammengeschraubt und aufs nötigste reduziert, hier hat sich keiner die Mühe gemacht, den Kunden die Reise angenehm zu gestalten oder sich Gedanken gemacht, was unterwegs praktisch sein könnte - und seien es nur ein paar Haken oder eine kleine Ablage irgendwo. Immerhin wollen wir 6 Wochen in diesem Wagen verbringen.

Wir nehmen das alles aber kaum noch wahr - das soll erst später kommen - , lassen die Erklärungen zu Gas, Wasser und Strom über uns ergehen, wovon wir auch nur noch die Hälfte verstehen, packen ein und fahren los. Mit einem mega Jetlag und mittlerweile seit 45 Stunden ohne rechten Schlaf ab in den Linksverkehr, yeeeha! Fazit: Eigene Blödheit, beim nächsten Mal besser ein paar Tage Zwischenstation in Australien machen und nach dem Klacks Flug, der dann noch folgt, den Wagen wach und entspannt abholen. Und nicht bei Britz.

Die Übersichts-Karte von Britz erweist sich dann als ungenau - es fehlen einfach ein paar Straßen - und wir schaffen es nicht mehr bis zum Campingplatz, sondern bleiben auf dem Parkplatz des nahegelegenen Foodtown-Supermarktes. Hier wollen wir uns sowieso erst mal mit Vorräten eindecken. Wir sind froh, keinen Unfall gebaut zu haben, stehen im Supermarkt wie Ausserirdische und kaufen erst mal nur das Nötigste. Nach einem Snack richten wir unser Bett und schlafen ohne Unterbrechung 12 Stunden bis zum nächsten Morgen um 9.00.

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