neuseelandbilder.com » Reisebericht Neuseeland: Kaikoura, Whale Watch, Robbenkolonie

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Reisebericht Neuseeland

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Fr 10
Nov

Robben und Whale Watch in Kaikoura

Heute wird es klappen, Sonne und blauer Himmel. Zuerst fahren wir zur Seal Colony, schon am Parkplatz sitzt die erste Robbe. Von dort aus gehen wir den Walkway. Hier muss man die Gezeiten beachten, bei Flut kommt man unten nicht an den Felsen vorbei. Da die Flut noch etwas anhält (Information über die Gezeiten im Kaikoura Visitor Center), beginnen wir den Hike mit dem Cliff Top Walk. Die Landschaft ist umwerfend und kaum zu fassen. Man läuft über saftige Wiesen, nördlich wieder Bergspitzen, die heute noch weisser sind, weil es da oben gestern geschneit hat. Vorbei an Kuhweiden, unten die weissen Strände und die türkisblaue See.

KaikouraCliff Top Walk · mehr Kaikoura Bilder weiter

Eine steile Holztreppe führt nach unten zu einer kleinen Halbinsel mit einer Möwenkolonie und einem Felsen in der Mitte. Hier wandern wir weiter entlang des Shoreline Walk, der nur bei Ebbe zu begehen ist, die inzwischen einsetzt. Verstreut ein paar Robben, weit weg. Noch eine Möwenkolonie, der schmale Weg führt recht nah daran vorbei. Zwei Tiere scheinen besorgt um ihre Brut und kreisen nahe über meinem Kopf, ich gehe lieber zügig weiter. Die Felsen am Parkplatz sind nun frei von Wasser, auch hier sonnen sich weiter draussen noch ein paar Robben. Der 2 1/2 Stunden Walk ist wunderschön und lohnt sich unbedingt.

KaikouraShoreline Walk · mehr Kaikoura Bilder weiter

Nun geht es weiter zum Whale Watch. Ralph will auf gar keinen Fall nochmal die Pillen gegen Seekrankheit schlucken und kommt nicht mit. Für mich heisst es nun Warten auf Bestätigung des Trips, nochmal runter mit den Kaikoura Crackers und ab dafür. Von der Trainstation aus geht es mit einem Bus zum Hafen in der South Bay. Und dann auf das High Speed Boat. Den ersten Teil der Strecke verbringt man wegen der hohen Geschwindigkeit im Innenraum. Der Wellengang ist heftig und das Wasser und die Gischt spritzen so hoch, dass man aus dem Fenster nichts mehr sieht, auch nicht den Horizont. Mir wird trotz der Tabletten mulmig. Der Guide erzählt durch ein Mikrofon ununterbrochen, was uns erwartet, auf einem Screen laufen Filme mit Walen. Mir wird heiss, ich bekomme feuchte Handflächen.

Ruckartig hält das Boot, alle rennen auf Deck, warten. Nichts. Wieder rein und mit Highspeed weiter. Dann, endlich: Zwei Pottwale. Ganz nah beieinander. Nicht weit vom Boot. Sie lassen sich Zeit, einer sprüht eine Fontäne. Ich wünschte, es würde mir besser gehen und ich könnte diesen Moment einfach nur genießen, doch ich muss mich zusammenreissen, damit mir nicht übel wird. Das langsame Schwanken auf Hochsee ist jetzt für mich noch schlimmer als die Geschwindigkeit. Der nächste Wal taucht auf der anderen Seite des Bootes auf, von ihm sehe ich nur noch die klassische Schwanzflosse.

KaikouraZwei Pottwale · mehr Kaikoura Bilder weiter

Zwei aufmerksame Mädels von der Crew haben mitbekommen, dass mir inzwischen recht übel ist, erzählen mir etwas und wollen mich ablenken, sind supernett. Meinen, es käme schon mal vor, dass die Medikamente nicht anschlagen. Irgendwann geht es dann wieder. Es springen noch ein paar kleine, wendige Dusky Dolphins um das Boot, doch das Fotografieren ist mir vergangen und ich bin froh, als ich wieder an Land bin. Tja, so kann's gehen. Fazit: Ich bin froh, dass ich vorher nicht wusste, wie seekrank ich werde, sonst hätte ich es nicht gemacht ;-) So habe ich immerhin die Wale gesehen und das war trotz allem ein erhebender Moment, den ich wohl für mein Leben nicht vergessen werde. Während der Fahrt hätte ich mir weniger Entertainment gewünscht. Ich mag es nicht, wenn ständig geredet wird und ein Bildschirm flackert, doch da hat wohl jeder seine eigenen Vorlieben. Insgesamt haben die Leute vom Whale Watch das gut gemacht und die Crew war nett. Sollte man keinen Wal sehen, bekommt man 80 % vom Fahrtpreis, welcher stolze 130 $ beträgt, zurück.

KekerenguAbends wieder in Kekerengu · mehr Kekerengu Bilder weiter

An der Trainstation wartet Ralph auf mich und wir fahren wieder nach Kekerengu zu unserem schönen Parkplatz am Meer. Beim abendlichen Strandspaziergang sehe ich noch eine Robbe in der Brandung liegen. Ganz ohne Hinweisschild ;-)

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