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Reisebericht Neuseeland

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So 05
Nov

Treibholz und Lamb Shanks in Otaki

Heute heisst es Abschied nehmen vom schönen Tongariro National Park, in dem es mit mehr Zeit noch so viel zu entdecken und erwandern gäbe. Ich tröste mich damit, dass ich schon beschlossen habe, dass dies nicht mein letzter Aufenthalt in Neuseeland sein wird. Abschied nehmen müssen wir auch allmählich von der Nordinsel, wir sind nun auf dem Weg Richtung Wellington, von wo aus wir mit der Fähre über die Cook Strait zur Südinsel übersetzen werden. Doch heute werden wir irgendwo auf dem Weg noch eine Nacht verbringen.

Ohne festes Ziel fahren wir erstmal los, über den SH1 kommen wir nach Taihape mit den sanften grünen Hügeln und sandfarbenen steilen, hohen Abhängen (Krater?), auch hier wären wir gern länger geblieben, aber wir wollen heute ein paar Kilometer abreissen. Die Landschaft ist modelleisenbahnählich, gesprenkelt mit unzähligen Schafen und Kühen.

Wir landen wieder an der West Coast, auf dem Campingplatz Byron's Resort in Otaki. Der Campground ist gemütlich, die Facilities ok. Nach der Ankunft – es ist schon Abend – machen wir einen Strandspaziergang. Dort liegt viel Treibholz und ein riesiger Baum direkt am Wasser. Und wie so oft ist kein Mensch am Strand ausser uns. Wir fotografieren.

OtakiOtaki Beach · mehr Otaki Bilder weiter

Wir haben Lust auf ein richtig feistes Essen auswärts, meist haben wir ja brav selbst gekocht und das Steak gestern in der Discovery Lodge hatte uns nicht so überzeugt. So nehmen wir heute einen zweiten Anlauf und gehen in das dem Campingplatz angeschlossene Restaurant Scuttlebutt - Ale House at Byron’s. Es ist gemütlich. Ein paar Männer sitzen an der Bar und trinken ein Bier, andere Gäste speisen.

Wir entscheiden uns für die Lamb Shank on kumara mash und schwelgen vom ersten Bissen an. Wie köstlich das ist. Die Portion ist üppig, die Sauce ist super, dazu wird frisches Gemüse und Kartoffelgratin serviert. Das Fleisch fällt fast von allein vom Knochen. Der Preis von 24 $ bzw. 13,50 € ist mehr als fair.

Nach dem Essen gehen wir im Dunkeln nochmal Richtung Strand. In der Siedlung hört man Parties, hier und da erleuchtet ein kleines Feuerwerk den Himmel. Auch eine Familie zündet eines am Strand. Es gibt wohl etwas zu feiern. Ob wir morgen weiterfahren oder noch eine Nacht bleiben, wollen wir vom Wetter abhängig machen. Man könnte von hier aus noch im Tararua Forest Park wandern gehen. Doch es regnet fast die ganze Nacht, wobei das Klima mild und warm ist. Ich kann nicht schlafen. Als ich endlich einnicke, geht das Handy. Ralphs Bruder ruft uns aus Deutschland an und «wollte nur sagen, dass zu Hause alles in Ordnung ist!» Schlaftrunken antworte ich «Super, Andreas, hier ist es gerade 3 Uhr nachts.» Wir freuen uns trotzdem, mit ihm zu sprechen. Doch wie weit weg zu Hause auf einmal ist, nicht nur räumlich gesehen ...

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