neuseelandbilder.com » Reisebericht Neuseeland: Otorohanga, Kiwi House

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Reisebericht Neuseeland

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Sa 28
Okt

Zur rechten Zeit im Otorohanga Kiwi House

Entlang dem SH1 / dann 3 steuern wir zuerst Hamilton an, verwerfen jedoch das Vorhaben, hier Station zu machen, da uns die 130.000 Einwohner-Stadt im Vorbeifahren nicht sonderlich anspricht. Also fahren wir weiter nach Otorohanga, einer typischen Kiwi-Kleinstadt. Der Highway bildet gleichzeitig die Hauptstraße des Ortes, an der sich die Geschäfte und Cafes reihen. Kiwiana überall – von Māori-Schnitzereien über Buzzy Bee bis zu einem Laden mit All Blacks-Artikeln. Im angestaubten, gemütlichen Antiquitätenlädchen Gold 'n' Kiwi stöbern wir ausgiebig zwischen Salzstreuern, Schmuck, Barbies und Möbeln.

Otorohanga Otorohanga, Maniapoto Street · mehr Otorohanga Bilder weiter

Anschließend besuchen wir das Kiwi House Otorohanga mit Native Bird Park – und haben richtig Glück. Eine freundliche Lady teilt uns mit, dass der Large Spotted Kiwi gerade wach ist und geht mit uns in den abgedunkelten Raum, wo wir den Vogel hinter einer Glasscheibe ganz nah sehen können, während sie uns erzählt: Dieser Kiwi ist eine Sie und schläft 20 Stunden am Tag, versteckt in seiner Erdhöhle. Eigentlich sind Kiwis scheu, doch wenn es gilt, das Revier verteidigen, können sie recht rabiat werden. Sie witzelt, dass der Kiwi die gleiche Figur hätte wie die meisten Frauen in Neuseeland. Trotzdem: Der flugunfähige, nachtaktive Vogel ist ein schneller Läufer, der mit seinem langen, dünnen Schnabel Nahrung tief im Boden aufspürt. Kiwis können nicht gut sehen, verfügen dafür aber um ein umso ausgeprägteres Gehör und einen besonders starken Geruchssinn. Wir sind fasziniert und beobachten. Der Kiwi ist groß, hat kräftige Beine und eine sehr eigene Art, sich zu bewegen. Die Frau ist gleichzeitig die Pflegerin des Kiwis und wir merken, dass sie sehr an ihm hängt. Sie freut sich über unsere Begeisterung und unser Interesse und wir dürfen noch allein beim Kiwi bleiben, sollen die Tür einfach zuziehen, wenn wir gehen. Später nehmen wir wahr, dass keiner mehr hineindarf, sie schließt die Tür, sagt der Kiwi schläft, nimmt ihn in Schutz vor zu vielen Besuchern. Dafür gibt es nebenan um 4.00 pm eine Fütterung von zwei kleineren Brown Kiwis, die denn auch recht laut (was unerwünscht ist, da Kiwis geräuschempfindlich sind) und gut besucht ist. Wir sehen uns noch den hübschen Rundgang und das Vogelhaus mit den Papageien an, dann fahren wir weiter ins nur 16 km entfernten Waitomo.

Otorohanga Kiwi House Otorohanga Kiwi House · mehr Otorohanga Bilder weiter

Wir entscheiden uns für einen Campingplatz nahe der Waitomo Caves. Als wir ankommen, ist es noch recht leer. Kurz darauf, am späten Nachmittag, reihen sich die Motorhomes von Britz, Maui etc. aneinander. Die Facilities sind sauber und modern, es gibt einen kleinen Hot Pool und Trampolins. Freundlich werden wir am Empfang gefragt, ob wir morgen das Black Water Rafting buchen wollen. Die Toten Hosen hätten das hier auch gemacht – stolz wird das Foto an der Pinwand präsentiert. Witzig. Wir wollen uns das überlegen und erst mal den Flyer ansehen. Es ist halt sehr nass und viel teurer. Wir entscheiden uns für die normale Bootstour in der Glowworm Cave, denn dort sollen die meisten Glühwürmchen sein und genau die wollen wir sehen. Abends gehen wir in die Waitomo Caves Tavern fast gegenüber. Der Pub hat 11 beers on tap und einen 2 x 2 m großen Screen, auf dem live Rugby Matches übertragen werden. Und nochmal haben wir heute Glück: Es läuft gerade das Top-Spiel All Blacks gegen England. Die weiträumige Bar ist gefüllt mit Einwohnern und Touristen, die Stimmung gut. Es gibt einen Billiardtisch und eine kostenlose Jukebox. Wir fühlen uns wohl und verbringen den Abend gut gelaunt bei Steinlager, Rugby und alten Hits.

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