neuseelandbilder.com » Reisebericht Neuseeland: Wellington, Fähre

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Reisebericht Neuseeland

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Mo 06
Nov

Wellington oder unser letzter Tag auf der Nordinsel

Wir haben uns entschieden, unsere Reise Richtung Süden fortzusetzen und erreichen gegen 1.00 pm Neuseelands Hauptstadt Wellington. Von hier aus wollen wir mit Bluebridge zur Südinsel übersetzen, da die Fähre laut unseren Informationen günstiger ist als Interislander. Im Regen erkunden wir zuerst den Bluebridge-Fährhafen, der vom SH1 aus gut ausgeschildert ist. Erst den Schildern Picton Ferry, dann Bluebridge folgen. Wir haben nicht vorgebucht, da wir uns noch nicht in der Hauptsaison befinden und es uns auf einen Tag nicht ankommt.

Die Bluebridge-Fähre legt nachts um 3.00 und mittags um 1.00 Uhr ab. Wir haben Glück und für den nächsten Tag ist etwas frei, denn wir möchten natürlich etwas von der Cook Strait sehen und tagsüber übersetzen. Mit 288 $ sind wir dabei: 190 $ für das Fahrzeug, dessen Preis nach Länge berechnet (wir haben 6,60m) wird + 49 $ pro Person.

Nun wollen wir möglichst in der Nähe einen Parkplatz finden, auf dem wir übernachten können. Das stellt sich als völlig problemlos heraus. Entlang der Queens Wharf – hier befindet sich auch der Fährhafen – gibt es mehrere Parkplätze mit Parkschein (Display Parking). Wir finden Platz auf dem Cable Street Carpark, vom Fährhafen aus direkt hinter dem Te Papa Museum. Man zahlt 10 $ pro Tag, für 20 $ können wir hier also stehenbleiben, bis morgen unsere Fähre geht und uns nun von hier aus zu Fuß die Stadt ansehen.

Wellington – Civic SquareDer Civic Square am Hafen von Wellington · mehr Wellington Bilder weiter

Obwohl das Wetter dürftig ist, steht uns der Sinn nicht nach Museum. Wir treiben uns auf der Cuba Mall herum, von hier aus entdecken wir die Seitenstraße Left Bank, in der junge Designer ihre Mode anbieten und es ein alternatives, günstiges Cyber Cafe gibt. An der Cuba Mall Höhe Left Bank befindet sich ein ziemlich großer Irish Pub. Wir bestellen Wedges, Garlic Bread und natürlich Bier, wärmen uns auf. Auch hier gibt es eine Leinwand, auf der Rugby übertragen wird. Mitten im Spiel beginnt ein Musiker, seine Boxen vor der Leinwand aufzubauen. Die All Blacks werden ausgeblendet und es gibt nun Live Musik, was ja eigentlich sehr schön ist aber in diesem Zusammenhang ganz offensichtlich nicht allen passt ;-)

Der Pub leert sich und auch wir machen uns auf die Suche nach einem anderen Pub mit einer anderen Leinwand, was sich wider Erwarten nicht als einfach herausstellt. Im Courtenay Viertel, bekannt für seine vielen Bars, Restaurants, Cafes, Kinos und Theater landen wir ausgerechnet in einer kühlen, ungemütlichen Sportsbar, die aber anscheinend keine Übertragungsrechte für das Spiel hat. Das bemerken wir leider erst, als wir schon ein Bier bestellt haben. Wir schütten es (zu) schnell runter und werden müde, machen uns auf den Weg zurück zu unserem Bett am Hafen und schlafen trotz heller Laternen und vorbeifahrender Autos sofort ein.

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